Tierquälerei kann US-Präsidentschaftsbewerber Romney zum Verhängnis werden


Elefanten wird ein gutes Gedächtnis nachgesagt, Hundebesitzern und Tierfreunden wohl auch. Dies musste in den USA nun einer der Bewerber um die Präsidentschaft erfahren. Vor 24 Jahren hatte er seinen Hund Seamus, einen Irish Setter, stundenlang in einem Zwinger auf dem Autodach transportiert und nun machen Tierschützer und Blogger Front gegen den Republikaner. Denn der arme Hund hatte bei dem Transport einen Windschutz, war aber sichtlich wenig begeistert von dem Transport und soll gejault haben. Dann hatte er sich erleichtert. Danach hatte sich Romney nicht um den Hund gekümmert, sondern um sein Auto, um die Hinterlassenschaft los zu werden spritze er Hund und Auto ab.
Ans Licht gezerrt wurde die Hunde-Affäre eigentlich um zu Zeigen, wie prima Romney in Krisen reagieren kann. Scheinbar ist der Schuss nach hinten los gegangen. Willard Mitt Romney ist seit 2003 Gouverneur von Massachusetts. Er gilt neben dem ehemaligen Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, dem früheren US-Senator Fred Thompson und US-Senator John McCain als einer der aussichtsreichsten Kandidaten der Republikanischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2008 in den USA. Seine Kandidatur hatte er im Februar bekannt gegeben. Mitt Romney gehört dem rechts-konservativen Flügel der Republikanischen Partei an.
2008 endet die Amtszeit des derzeitigen US-Präsidenten George W. Bush. Seit 1945 ist die Amtszeit eines US-Präsidenten auf zwei Amtszeiten beschränkt. Die 56. Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wird am 4. November 2008 stattfinden. Gewählt wird dabei allerdings nicht der Präsident, sondern die Wahlmänner, die dann über den 44. Präsidenten der USA bestimmen werden. Bei den Demokraten bewirbt sich u.a. Hillary Clinton, Senatorin aus New York, Ehefrau des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton.

Tierquälerei kann US-Präsidentschaftsbewerber Romney zum Verhängnis werden; Geschrieben am 2.7.2007
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