Polizeihunde bekommen Schutzwesten


Schutzwesten für Polizisten gibt es ja bereits, nun gibt es die weltweit ersten Schutzwesten auch für Polizeihunde. Die ersten Diensthunde, die so gegen Messerangriffe geschützt werden, sind die australischen Polizeihunde. Die Westen bestehen aus dem gleichen Material, wie die Polizeiwesten. Mit den Westen sollen Polizeihunde bei ihren Einsätze nun besser geschützt werden. Zuletzt starb ein Polizeihund namens Titan in Australien bei der Ausübung seiner Pflicht bei einer Messerattacke.
Die Kosten der Hundeschutzwesten belaufen sich auf 1700 australische Dollar. Die Westen wurden am Freitag offiziell vorgestellt. Die Westen werden aus Kevlar gemacht, aus dem gleichen Material sind die kugelsicheren Westen der australischen Polizei hergestellt.
In Deutschland begleiten Hunde bereits seit etwa 100 Jahren Beamte im Kriminaldienst. Dabei wurden sie zunächst als Kriminalhunde oder Fährtenhunde bezeichnet. Eine der ersten Städte in Deutschland die auf tierische Helfer im Polizeidienst setzte war Hildesheim. Hier wurden bereits 1896 zwölf Polizeihunde eingesetzt. Inzwischen gibt es sogar Hunde, die für ihre Einsätze spezialisiert wurden: Rauschgiftspürhunde, Fährtenhunde, Geruchsspuren-Vergleichs-Hunde, Sprengstoffspürhunde sowie Leichenspürhunde.

Polizeihunde bekommen Schutzwesten; Geschrieben am 6.5.2007
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