Olympische Spiele machen es möglich – Hunde verschwinden kurz von der Speisekarte
Es gibt ja Länder, da gilt Hundefleisch als Delikatesse, auch wenn den meisten von uns Europäern es unvorstellbar erscheint, dass unsere vierbeinigen Lieblinge auf dem Teller landen könnten. Zu diesen Ländern zählt u.a. China und da gehen in gut einem Monat, am 8. August 2008 die Olympischen Sommerspiele 2008 los. Für diese Zeit, wenn die Welt nach China blickt und sich auch für die Menschenrechte dort interessiert, werden Hunde von der Speisekarte verschwinden, zumindest in den offiziellen Olympia-Restaurants, insgesamt sind dies 112 an der Zahl, ist es für die Dauer der Spiele verboten, Hundefleisch, in China als duftendes Fleisch bekannt, zu servieren und in anderen Gaststätten sollen die Bedienungen entsprechende Wünsche mit dem Versuch beantworten, den hungrigen Kunden von der gewünschten Speise abzubringen.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Sportereignis Hundefleisch zumindest kurzfristig von den Speisekarten verschwindet. 1988 war es in Seoul (Südafrika) bei den Olympischen Spielen bereits zu einer kurzfristigen Verbannung gekommen.
In einigen asiatischen Ländern gilt Hundefleisch nicht nur als Delikatesse, sondern dazu noch als gesund und nahrhaft.
In vielen Kulturen hat sich gegen den Verzehr von Hundefleisch ein Nahrungstabu herausgebildet. Während das Fleisch der Vierbeiner in Korea, Vietnam und den südlichen Provinzen Chinas als Delikatesse gilt, werden sich die meisten Europäer davor ekeln. Allerdings gab es auch in Europa bereits Situationen, bei denen der Hund auf den Teller kam, das war allerdings insbesondere bei Notsituationen der Fall.
In Deutschland ist der Verkauf von Hundefleisch offiziell verboten, dies ergibt sich u.a. aus dem Fleischhygienegesetzes.
Wenn Hunde auf der Speisekarte landen, dann als Hot Dog, aber die heißen Würstchen sind ja Hundefleisch frei. Trotz der Redensart: Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!. Diese geht wohl auf Till Eulenspiegel zurück, der Schelm soll beim Bierbrauen den Hund, namens Hopf, seines Brauer-Meisters in der Braupfanne gesiedet haben.
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Olympische Spiele machen es möglich – Hunde verschwinden kurz von der Speisekarte; Geschrieben am 12.7.2008
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