Lückenloses Importverbot für Katzen- und Hundefelle


Die Tierschutz-Organisation Vier Pfoten fordert ein lückenloses EU-Importverbot von Katzen- und Hundefellen. Dabei ist die Tierschutz-Organisation bereits ein Stück weiter gekommen. Aber auch andere Tierschutzorganisationen, wollen ein vollständiges Importverbot von Katzen- und Hundefellen erreichen. Es gibt eine Gesetzeslücke, die es erlaubt Katzen- und Hundefelle in die Europäische Union einzuführen, wenn diese nicht von Pelzfarmen stammen. Nun hat der federführende Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im Europäischen Parlament empfohlen, diese Gesetzeslücke zu streichen.
Ein Importverbot von diesen Fellen wird von den Tierschutzorganisationen, allen voran Vier Pfoten gefordert, da Hunde- und Katzenfelle häufig falsch ausgezeichnet werden. So kaufen auch Leute diese Felle, die niemals ein Hunde- oder Katzenfell kaufen würden, da sie ganz einfach nicht wissen, dass das Fell von einem Hund oder einer Katze stammten. Daher wird auch eine Kennzeichnungspflicht für sämtliche Pelzartikel gefordert. Auf dem Kennzeichen muss dann Tierart, Herkunft und Haltungsbedingungen festgehalten werden.
In Asien werden jedes Jahr etwa zwei Millionen Hunde und Katzen für Pelzprodukte getötet. Dabei werden viele der Hunde und Tiere extra für die Pelzindustrie gezüchtet, andere werden auf der Straße eingefangen. Europa gilt als wichtiger Absatzmarkt für diese Felle.

Lückenloses Importverbot für Katzen- und Hundefelle; Geschrieben am 18.4.2007
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