Hundetötungen vor der Fußball-EM in der Ukraine


Am Freitag spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft ein Testspiel, Gegner ist die Ukraine, neben Polen einer der beiden Gastgeber für die Fußball-EM 2012. Vor dem Länderspiel am Freitag gibt es nun vermehrt Berichte, dass im Gastgeberland der nächsten Euro eine Säuberungsaktion durchgeführt. Ziel dieser Barbarei ist wohl die Dezimierung der Straßenhunde. Damit sich die Ukraine im nächsten Jahr von der besten Seite als Gastgeber der Fußballfans aus ganz Europa präsentieren kann, werden Hunde von der Straße eingesammelt und getötet.

Die Tierschutz-Organisation PETA kämpft bereits gegen das Töten von Hunden in dem EM-Land. Besonders betroffen sind wohl die Städte Kiew, Donezk, Lwiw und Charkow, eben die Städte, in denen bei der Europameisterschaft im nächsten Jahr auch gespielt wird.

Unterstützt wird die Tierschutzorganisation nun auch von den deutschen Nationalspielern und auch der DFB reagierte entsetzt auf entsprechende Berichte aus der Ukraine. Und der DFB hat das Thema bereits bei der UEFA angesprochen. Diese hat wohl bereits mit den Verantwortlichen gesprochen und darum gebeten, eine Lösung zu finden.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Lösung nicht lautet, einfach im Geheimen zu operieren oder die Tötung der Straßenhunde so schnell abzuwickeln, dass bis zur Eröffnung der Europameisterschaft im Juni 2012 Gras über die Sache gewachsen ist und man sich an nichts mehr erinnern will.

Eine ganze Reihe von deutschen Nationalspielern besitzt übrigens selbst Hunde. Toni Kroos (FC Bayern München) besitzt zwei Beagle. Miroslav Klose (Lazio Rom) ist Herrchen einer Dogge und Thomas Müller (FC Bayern München) ist stolzer Besitzer einer schwarzen Labradorhündin.

Das Länderspiel Ukraine gegen Deutschland findet an diesem Freitag, dem 11. November 2011 statt. Anpfiff in Kiew ist um 20.45 Uhr.
Hundetötungen vor der Fußball-EM in der Ukraine; Geschrieben am 10.11.2011
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