Hundesprache untersucht Hunde wollen mit Menschen reden
Wäre es nicht ein Traum eines jeden Hunde-Besitzers, genau zu wissen, was der eigene Hund nun will? Spielen ist ja noch sehr klar erkennbar, aber hat er nun Hunger oder Durst oder muss er gar raus? Oder Nachts, es ist bitter kalt, der Hund macht einfach seine Sache nicht, muss er nicht, hält er sicher bis morgen früh durch, oder kommt er dann um fünf Uhr Morgens und will zur Vermeidung eines größeren Unglücks, womöglich auf dem guten Teppich, noch einmal raus, weil er sechs Stunden zuvor einfach nur nicht den richtigen Platz gefunden hatte und wir zu ungeduldig waren.
Die Tierforscherin Dr. Dorit Feddersen-Petersen hat nun beobachtet, dass neuere Hundezüchtungen wie Terrier und Schäferhunde häufiger und immer differenzierter bellen. Dagegen bellen Wölfe überhaupt nicht und ältere Hunderasen wie Alascan Malamute und Samojeden nur selten. Wölfe setzten mehr auf mimische Signale, zur interne wölfische Kommunikation. Hunde hingegen, so die Forscherin, bellen absichtlich, um sich den Menschen verständlich zu machen.
Richtig gut funktioniert bei den Hunden aber die Anwendung von Lautäußerungen und Mimik: Hohes Gebell gepaart mit Schwanzwedeln und den Vorderläufen am Boden bedeutet: "Spiel mit mir!" Hartes, tiefes Bellen bei aufgerichteter Rute und gesträubtem Fell heißt: "Bleib mir vom Leib, sonst gibt es Ärger!" Es kann also durchaus ein Vorteil sein, wenn Menschen diese feinen Nuancen der Hundesprache verstehen.
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Dogs März 2007 erschienen
Dogs Magazin
Hundesprache untersucht Hunde wollen mit Menschen reden; Geschrieben am 4.3.2007
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