Bernhardiner / St. Bernhardshunde

Aussehen: Weißes Fell mit rotweißen Platten, Bernhardiner gibt es mit kurzem und mit langem Haar. Es gibt Bernhardiner mit orangen, mahagonibraunen, gestromten, weißen Fell.

Größe: Bernhardiner-Rüden werden 70 bis 90 Zentimeter hoch, Hündinnen zwischen 65 und 80 Zentimeter. Das Gewicht liegt bei 70 bis 90 Kilogramm und mehr. Kleine Stadtwohnungen sind für Bernhardiner daher gänzlich ungeeignet.

Ursprungsland: Schweiz. Das Bild eines Bernhardiners: Mit dem Fässchen um dem Hals bei der Bergrettung kennt wohl jeder. Die Augustiner-Mönche des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard (daher auch der Name) setzten Bernhardiner als Lawinenhunde ein. Aufgrund der Zuchtauslese ist der Bernhardiner, da er zu schwer und massig geworden ist, nicht mehr als Lawinenhund oder Bergführerhund geeignet.

Charakter Bernhardiner

Bernhardiner sind wachsame Hunde, die gut erzogen werden müssen. Bernhardiner können an Kinder gewöhnt werden, dann mutiert er zum großen Kinderfreund. Das sollte möglichst jung geschehen.
Bernhardiner sind groß und kräftig. Obwohl von imposanter Größe sind Bernhardiner sehr sensibel und haben einen zuverlässigen Charakter. Insgesamt gelten Bernhardiner als ausgeglichen und ruhig. Dazu verfügt ein Bernhardiner über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.
Bernhardiner haben regelmäßige Bewegung nötig, sie haben wie aber bei schweren Hunden üblich, kein großes Laufbedürfnis.

Geschichte Bernhardiner

Der Geistliche Bernard de Monton gründete im Jahre 1000 ein Hospitz in den Alpen, um Reisende zu führen, zu Retten und sie vor Überfällen von Banditen zu schützen. Die Mönche des Hopitzs hielten sich kurzhaarige Exemplare des alpenländischen Hirtenhundes. Im 19. Jahrhundert begannen die Mönche diese dann mit den Neufundländern zu kreuzen. Konsequenz züchteten die Mönche vor allem die kurzhaarigen Exemplare weiter. Ab 1850 züchtete der Schweizer Heinrich Schumacher dann gezielt Bernhardiner, er war es auch, der dafür sorgte, dass die Bernhardiner als Schweizer Hunderasse anerkannt wurde und dafür sorgte, dass sie den Namen Bernhardiner erhielten.
Der berühmteste Bernhardiner, Barry 1, soll 40 Menschenleben aus Lawinenabgängen gerettet haben, wahrscheinlich wog Barry nicht wie die heutigen Bernhardiner um die 80 Kilogramm, sondern nur 50 Kilogramm. Geboren wurde Barry 1800 auf dem Großen St. Bernhard, er starb 1814 in Bern. Ihm zu Ehren soll der schönste Rüde aus dem Hospitz bis heute Barry genannt werden.


Klassifikation: Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2: Molossoide.

Beruf: Bauernhund, der früher Bergführern dabei half, durch Nacht und Nebel durch die Berge zu finden. Die Augustiner-Mönche des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard (daher auch der Name) setzten Bernhardiner als Lawinenhunde ein. Aufgrund der Zuchtauslese ist der Bernhardiner, da er zu schwer und massig geworden ist, nicht mehr als Lawinenhund oder Bergführerhund geeignet. Im Lawinensuchdienst werden nun leichtere Hunderassen eingesetzt. Noch heutet werden auf dem Hospitz St. Bernhardshunde gehalten.


Lebenserwartung Bernhardiner

Wie bei großen und schweren Hunderassen üblich werden Bernhardiner nicht sehr alt. Ein Bernhardiner wird selten älter als zehn Jahre alt, dass sollte man bei der Anschaffung unbedingt beachten. Der Durchschnitt wird allerdings mit zwölf Jahren Lebenserwartung angegeben. Der berühmte Bernhardiner Barry wurde zwar 14 Jahre alt, aber das war bevor Bernhardiner auf Größe und Masse gezüchtet wurden.


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