Zeckenbefall bei Hunden

Ab sieben Grad (andere Quellen schreiben acht oder zehn Grad über Null) geht sie los, die Zeit der Zecken. Einerseits schön, dass das Wetter wieder so gut ist, dass man mit dem Vierbeiner wieder durch Wald und Flur streifen kann. Die lauernde Zeckengefahr am Wegesrand, zwischen den Grashalmen in Wiese und Wald, können einen das wärmere Wetter aber vermiesen. Den Zeckenbisse dürfen nicht unterschätzt werden, schließlich übertragen Zecken auch für Menschen gefährliche Krankheiten, u.a. die Borreliose.

Merkmale für eine Borreliose-Erkrankung beim Hund

Klassische Merkmale für eine Borreliose-Erkrankung beim Hund sind: Die Tiere werden durch die Gelenksentzündung fiebrig und apathisch, sie beginnen zu lahmen, das Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe können durch die Borreliose-Erkrankung geschädigt werden. Im schlimmsten Fall droht der Tod.

Für Menschen gibt es noch keine Impfung gegen Borreliose, für Hunde allerdings schon. Da Katzen nicht an Borreliose erkranken können, wird diese Impfung nicht für Katzen angeboten.

Vorbeugen gegen Zeckenbisse

Man kann den Zeckenbiss aber auch vorbeugen. Es gibt Sprays fürs Fell, die relativ sicher wirken und auch Halsbänder gegen den Zeckenbefall. Vorbeugend sollte man seinen Hund nach dem Gassi gehen nach möglichen Zecken absuchen. Es braucht häufig viele Stunden, bevor sich eine Zecke am Hund ansaugt. Dabei sind vor allem die dünnen Hautgegenden am Bauch aber auch an Brust und im Gesicht und in den Ohren gefährdet. Aber auch die Pfoten sollten genau untersucht werden.

Bis die Zecke einen Hund mit Borrelien infiziert, dauert es meist dann noch 24 Stunden. Wird die Zecke also rechtzeitig erkannt und entfernt, dafür gibt es beim Tierarzt oder in der Apotheke spezielle Zeckenzangen, kann sich der Hund nicht mit Borreliose infizieren.

Zeckensaison im Früjahr und Herbst

Die Zeckensaison hat in der Regel zwei Höhepunkte. Die erste ist im Frühjahr und die zweite im Herbst. Lange Winter und heiße, trockene Sommer sorgen dafür, dass es anschließend weniger Zecken gibt.
Besondere Brutstätten für Zecken sind hohes Gras und hohes Buschwerk.

Naturheilmittel gegen Zecken

Naturheilmittel gegen Zecken: Es gibt Hundebesitzer die Schwören statt auf die chemische Keule auf Knoblauch als Abwehrmittel gegen Zecken. Der eine zerkleinert Knoblauchzehen und mischt die einfach unter das Futter, andere kochen ihm Knochen mit Knoblauch ab. Das soll bei Pferden auch gegen Fliegenbelästigung im Sommer helfen.

Es gibt auch Hundebesitzer, die die chemische Keule, aber auch Knoblauch ablehnen. Sie haben nicht ganz Unrecht, wahrscheinlich sind die Mittelchen nicht gerade Balsam für die Hundenase. Letztendlich muss das aber jeder Hundebesitzer für sich entscheiden, ob er Zecke Zecke sein lassen kann, oder ob man doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte.

Neben Knoblauch kommt inzwischen auch Kokosöl gegen Zecken zum Einsatz. Und immer beliebter, auch wenn ihre Wirkung umstritten ist, ist die Bernsteinkette für Hunde gegen Zecken.

Hunde und Schokolade | Frostschutzmittel | Impfschutz | Staupe | Tollwut | Hunde im Sommer

Hund-foto.de 2018 | Impressum | Partnerseiten | Linkliste