Hundekrankheiten - Von Kratzen und anderen Symptomen für eine Krankheit beim Hund

Ein Hund kann sich verletzen, er kann aber auch krank werden. Meist merkt man es einer einer Veränderung des Verhaltens, häufig gerade beim Fressen. Oder der Vierbeiner ist apathischer, spielt nicht mehr richtig und schläft viel mehr als sonst. Oder er kratzt sich ständig.

Und meist fällt einem so etwas erst auf, wenn der eigene Tierarzt schon zu hat, sei es weil es mitten in der Nacht ist oder am Wochenende. Leider kann ein Kratzen auf etwas völlig harmloses hindeuten, leider kann es auch der erste Hinweis auf eine echte ernsthafte Hundekrankheit sein. Und das gilt ebenso für andere Krankheitssymptome wie Durchfall, Erbrechen etc.

Die Hinweise auf dieser Seite sollen helfen einen klaren Kopf zu behalten und notwendige Schritte einzuleiten. Sie sind nicht dazu gedacht einen Besuch beim Tierarzt zu ersparen (im wahrsten Sinne des Wortes). Und da es auch ernst zunehmende Hundekrankheiten gibt, sollte man lieber, vor allem wenn der Hund apathisch ist und /oder länger nichts frisst. Oder sich der Zustand verschlechtert obwohl man den einen oder anderen Tipp aus dem Internet befolgt hat, den Tierarzt aufsuchen. Denn bei einigen Hundekrankheiten wirkt eine Behandlung desto früher mit ihr begonnen werden kann besser und zudem will man ja seinem Hund kein langes Leiden aufbürden.

Der Hund kratzt sich ständig

Kratzen kann viele Ursachen haben. Häufig hat der Hund Flöhe. Jetzt ist ein Floh nicht gerade einfach zu entdecken, vor allem nicht, wenn unser Hund auch noch eine dunkle Fellfarbe hat. Aber Flöhe hinterlassen im Hundefell deutliche Spuren: Flohkot. Einfach das Fell teilen, bis man die Haut sieht und einige Stellen absuchen. Finden sich schwarze kleine Bröckchen, dann hat der Hund wohl Flöhe. Juckt er sich nur und hat sich keine Stellen wund gebissen, dann reicht meist eine Flohkur aus. Allerdings gilt es nicht nur den Hund zu behandeln, auch sein Schlafplatz (oder seine Schlafplätze) müssen gründlich sauber gemacht und desinfiziert werden. Am besten, man saugt dann im ganzen Haus, vor allem da wo der Hund sich aufgehalten hat, gründlich Staub.

Flöhe können auch auf den Menschen gehen, allzu wirtstreu sind diese Tiere nämlich nicht.

Leider reagieren viele Hunde inzwischen allergisch auf Flohbisse und beißen sich die Stellen dann auch wund. Es ist zwar kein Notfall, aber man sollte zum einen den Hund hinden sich weiter selbst zu knabbern und zum anderen bald den Tierarzt aufsuchen.

Der Hund könnte aber auch Milben haben, dann sollte man auf jeden Fall zum Tierarzt gehen, denn Milben legen ihre Eier unter der Haut, die geschlüpften Larven setzten dem Hund dann zu und mit einfachen Pulvern oder kleinen Ampullen ist diesen Tieren kaum beizukommen.

Kann der Tierarzt Parasiten wie Flöhe oder Milben als Ursache für das Jucken ausschließen, dann kommt häufig noch eine Allergie in Frage. Eine höchst unspezifische Krankheit auch beim Hund, man sieht die Symptome aber bis man den Auslöser hat, kann es dauern. Manchmal hilft auch ein Bluttest. Genauere Infos kann aber nur der Tierarzt geben. Es hilft allerdings manchmal schon, wenn man sich überlegt, ob nun irgendetwas anders im Haus ist als vor der Allergie: Neue Decke? Neuer Napf? Neues Futter? Im Zweifelsfall sollte man hier mit der Suche nach dem Allergieauslöser beginnen.

Mein Hund schüttelt sich ständig oder kratzt sich an den Ohren

Mit schütteln ist vor allem Kopfschütteln gemeint. Oder der Hund kratzt sich ständig an den Ohren oder versucht die Ohren anders zu kratzen, in dem er zum Beispiel versucht irgendwie an Gegenständen zu reiben. Auch dieses Hundekrankheiten-Symptom kann ein Indiz für den Befall mit Parasiten wie zum Beispiel Milben sein. Auch in diesem Fall sollte man besser den Tierarzt aufsuchen, wenn es dann einfach doch nur Dreck war, kann man sich gleich erklären lassen, wie man zukünftig vorbeugen kann.

Von Parasiten in den Ohren sind vor allem Hunde mit Schlappohren betroffen. Dadurch, dass die Ohren die Ohrmuschel verdecken herrscht natürlich in den inneren Ohrorganen ein gutes Klima für Milben und andere Parasiten.

Die Augen meines Hundes sind rot und tränen

Dieses Symptom könnte bei einem Hund auf eine Bindehautentzündung hinweisen.

Mein Hund pinkelt ständig oder kaum

Dieses Symptom könnte auf Probleme mit der Niere hinweisen oder auf eine Blasenentzündung. Mit Hausmitteln wird man eine Blasenentzündung kaum wegbekommen und die Frauchens, die selbst schon einmal darunter gelitten haben, werden auch wissen wie schmerzhaft das sein kann. Probleme mit der Blase oder Niere gehört zu den Hundekrankheiten mit denen man auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen sollte.

Mein Hund übergibt sich

Es gibt übergeben und übergeben. Hier sollte man auf sein Gefühl achten. Es kann ganz normal sein, da der Hund gerade viel getrunken hat (am besten noch mit einer ordentlichen Portion Trockenfutter vorweg), es kann aber auch ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung (Magendrehen) oder eine Vergiftung sein.
Pauschal kann man hier keinen Rat geben, es kommt auf die Situation an: Hat der Hund gerade gefressen und/oder viel getrunken, wirkt er ansonsten fit, dann sollte man ihn weiter beobachten und sich erst mal keine großen Sorgen machen.
Kommt das Übergeben völlig überraschend und zeigt die Hund noch andere Symptome wie Apathie, dann sollte man möglichst schnell zum Tierarzt fahren.

Mein Hund hat Durchfall

Hier gilt das gleiche wie beim Übergeben. Es kann was völlig harmloses sein, er hat etwas gegessen, was er nicht verträgt. Es kann aber auch der Vorbote oder das erste Symptom einer echten Hundekrankheit sein.


Was tun wenn der Hund krank ist?

Leider kann der Hund uns nicht sagen, wo es ihm drückt. Ein Humpeln kann zum Beispiel ein Hinweis auf ein Problem an der Pfote selbst ein (Stein rein getreten, in Scherbe getreten), es kann aber auch ein Symptom für eine ernsthafte Hundeerkrankung sein wie Arthrose oder HD. Kann man also durch betasten des Hundes ausschließen, dass ein Dorn in der Pfote steckt, ein Steinchen dazwischenklemmt, dann sollte man auf jeden Fall auch einen Tierarzt aufsuchen. Wenn der Tier ansonsten Appetit hat und nicht apathisch wirkt, kann man den nötigen Besuch auch auf die Sprechstunde verlegen und muss daraus keinen Notfall machen. Allerdings sollte man dazu seinen Hund auch wirklich gut kennen. Kein Risiko sollte man bei Welpen eingehen.

Im Zweifelsfall sollte man das Symptom nicht isoliert betrachten. Durchfall kann ein Indiz für eine ernsthafte Erkrankung sein aber auch bei einem eigentlich völlig gesunden Hund temporär auftreten. Ebenso übergeben, es muss nicht gleich das große Drama sein, es kann aber. Gut ist, wenn man seinen Hund dann gut kennt und merkt, ob es ihm ansonsten gut geht oder eher nicht.

Die häufigsten Hundekrankheiten

Mit einigen Krankheiten wird ein Hund kaum in Berührung kommen, zum Beispiel mit der Leishmaniose. Parasiten kann man meist gut vorbeugen (Entwurmung, regelmäßige Flohkur). Aber nicht alle diese Hundekrankheiten sind so harmlos.

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