Hundegesundheit - Hunde impfen gegen Tollwut

Tollwutz ist eine lebensbedrohliche, durch Viren ausgelöst Infektionskrankheit, die durch den Speichel infizierter Tiere übertragen wird. Häufigster Infektionsweg ist ein Biss. In Deutschland werden jedes Jahr bis zu drei Tollwutfälle gemeldet. Nicht nur Hunde sind durch Tollwut bedroht. Alle Säugetiere und Vögel können an der Tollwut erkranken. Übertragen wird die Krankheit durch wildlebenden Fleischfresser, hier in Deutschland ist es insbesondere der Fuchs. Aber auch Menschen können sich infizieren.

Symptome der Tollwut

Das Verhalten von Tieren, die mit Tollwut infiziert wurden, verändert sich: Nervosität, Scheuheit, Ängstlichkeit, dazukommen Schluckbeschwerden und vermehrter Speichelfluss. Im Bereich der Bissstelle haben die Tiere große Schmerzen. Dann folgt Aggression. Mit Tollwut infizierte Tiere beißen nach anderen Tieren genauso wie nach Menschen. Zum Schluss kommt es zu hochgradigen Lähmungserscheinungen. Tollwut ist bei Tieren immer Tödlich. Eine Behandlung gegen die Tollwut ist bei Tieren nicht möglich. Sollten Sie von einem Tollwut infizierten Tier gebissen werden, kann der Krankheitsausbruch durch eine passive Immunisierung verhindert werden. Dafür muss diese passive Immunisierung aber schnellst möglich erfolgen.

Die Zeit zwischen dem Biss durch ein infiziertes Tier und bis die ersten Krankheitsanzeichen bei ihrem Tier auftreten, können acht Tage bis zwei Monate vergehen. Es wurden aber auch schon längere Inkubationszeiten beobachtet.

Gegen Tollwut hilft nur die Wiederholungsimpfung.
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