Hunde und Hundemalaria - Urlaub im Süden kann gefährlich werden

Hunde News vom 15.7.2007 Wer seinen Urlaub in Spanien oder einen anderen südeuropäischen Land verbringt, sollte sich überlegen, ob er seinen Hund wirklich mitnimmt, oder ob er ihm nicht einen schönen eigenen Urlaub bei einem Hundesitter des eigenen Vertrauens, in der Luxusversion in einem Pfötchenhotel oder bei einer guten Hundepension gönnt. Dem Hund bleibt der Streß der Anreise (Auto, stundenlange Fahrt, Flugzeug, enge Transportbox im Frachtraum) erspart und er entgeht zahlreichen Krankheiten, denen er bei uns nicht ausgesetzt wäre.
2005 und 2006 sollen es mehr als 1000 Hunde gewesen sein, die während oder nach dem Urlaub allein an der Hundemalaria (Babesiose) erkrankten. Das teilte aktion tier e.V. aufgrund einer Tierärztebefragung mit. Jeder zehnte mit Babesien infizierte Hund überlebte die Krankheit trotz Behandlung nicht. Gefährlich sind die südlichen Länder rund um das Mittelmeer sowie Ost- und Südosteuropa. Neben Hundemalaria gibt es dort aber noch mehr gefährliche Krankheiten: Leishmaniose, Dirofilariose, Anaplasmose, Hepatozoonose sowie Ehrlichiose. Die gefährlichen Erreger werden bei der Babesiose über Zecken übertragen, bei der Leishmaniose über Mücken.
Um die Hunde vor Zecken zu schützen gibt es inzwischen verschiedene Mittel zur Prävention, allerdings bieten die meisten Mittel wirklich 100prozentigen Schutz. Gut wäre es daher, den Hund vorsorglich gegen die Hundemalaria zu impfen, auch eine Impfung gegen Leishmaniose ist inzwischen wohl möglich. Da Hundemalaria in Deutschland ebenfalls vorkommt, empfiehlt sich diese Impfung in jedem Fall.
Leishmaniose wird von Mücken, sog. Sandmücken, aber auch Schmetterlingsmücken, übertragen, die in den Abend- und Morgenstunden unterwegs sind. Hier empfiehlt es sich auch zur Prävention, den Hund nicht im freien Schlafen zu lassen.
In Andalusien gelten 42 Prozent der Hunde als mit Leishmaniose infiziert. Wer also einen Hund aus den Urlaub mit nach Hause nehmen will, sollte dies zusätzlich bedenken. Auch Menschen können sich mit Leishmaniose infizieren.

Woran man Leishmaniose beim Hund erkennen kann


Leishmanien können nahezu alle Organsysteme befallen. Daher gibt es kein klares Krankheitsbild. Sehr Häufig tritt aber eine Störung der Haut auf. Dazu kommt symmetrischer Haarverlust und Schuppenbildung. Häufig treten auch Hautgeschwüre (Beulen) über Knochenvorsprüngen auf. Es gibt auch Fälle, wo der Hund zu plötzlichen Nasenbluten neigt.
Da die Leishmaniose bei Tierärzten in Deutschland zwar langsam bekannt wird, aber noch nicht zur Routinediagnostik gehört, sollte man bei einem solchen Verdacht, dass der eigene Hund daran erkrankt ist, dem Tierarzt dies auch mitteilen.
Hunde und Zecken

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