Autofahren und Hunde

Wie immer gibt es solche und solche Hunde: Hunde, die gerne Auto fahren und ganz verrückt danach sind und Hunde, für die das Autofahren Stress pur bedeutet. Manche Hunde bekommt man zwar ohne Probleme in das Auto hinein, aber beim Anfahren kann es zu Protesten kommen. Um es den Hunden leichter zu machen, sollten sie, ebenso wie Katzen auch, langsam an das Autofahren gewöhnt werden. Eigentlich kein Wunder, dass es Hunde, aber auch Katzen gibt, bei denen Autofahrten Stresshormone freisetzt: Die erste Fahrt im Auto war höchstwahrscheinlich weg von der vertrauten Umgebung, weg von Hundemama oder Katzenmama und die zweite Fahrt? Wahrscheinlich zum Tierarzt, oder? Und da gab es dann neben jeder Menger seltsamer Gerüchte dann noch eine Spritze oder ähnlich unkalkulierbares für den Hund oder die Katze. Für den Hund oder die Katze bedeutet fortan Autofahren gleich Tierarztbesuch, gleich womöglich Spritze? Vermeiden Sie also besser, dass die erste freiwillige Tierfahrt im Auto, die zum Tierarzt wird, auch wenn es empfehlenswert ist, möglichst früh mit dem Autofahren anzufangen. Lieber vorher bereits ein paar Fahrten mit unverfänglichen Zielen machen, beispielsweise mit dem Hund zu einer Fläche zum Austoben, dann verbindet er mit Autofahren vielleicht etwas Positives.

Schäferhund-Dobermann Mischling und ein Husky-Schäferhund Mischling im Kombi gut untergebracht. Hunde und Autofahren Diese beide Hunde fahren gerne Auto und sind im Kofferraum des Kombi gut und sicher untergebracht. Wassernapf und Wasserflaschen sind immer mit dabei. Gerade im Sommer unverzichtba.

Hunde sicher im Auto transportieren

Um Katzen und auch kleinere Hunde sicher zu transportieren sollten sie in einer sicheren Transportbox unterkommen. Dies gilt vor allem für Katzen, diese könnten in ihrer Panik ansonsten aus dem geöffneten Fenster fliehen! Der beste und sicherste Orte für die Transportbox für kleine Hunde und Katzen ist der Fußraum im Beifahrerraum. Das gilt auch für etwas größere Hunde, für die keine Transportbox oder Anschnallgurte vorhanden sind. Diese können ebenfalls im Fußraum des Beifahrers Platz nehmen. Allerdings sollten sie dann fest gehalten werden. Größere Hunde finden auf dem Rücksitz Platz, sollten dort aber unbedingt mit speziellen Gurten angeschnallt werden, sie können sonst bei einem Unfall durch das Auto fliegen und sich und auch andere schwer verletzen. Glücklich kann sein, wer einen groß genügenden Kofferraum, am besten einen Kombi, sein eigen nennt. Hier finden große Hunde bequem Platz und können durch ein Gitter vom Fahrraum abgetrennt werden. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Gitter bei einem Aufprall nicht leicht nachgibt.

Hundebox im Kofferraum

Sicherer ist eine fest installierte Metallbox im Kofferraum, in dem der Hund die Fahrt verbringt. Das vermeidet auch unliebsame Kratzspuren an der Innenverkleidung des Fahrzeuges, sollte der Hund dazu neigen, andere Hunde außerhalb des Autos anzukläffen oder Passanten die zu nahe am Auto vorbei gehen, allzu sehr zu erschrecken. Eine Hundebox für den Kofferraum hat noch den Vorteil, dass sie auch den straßenverkehrsrechtlichen Ansprüchen genügt. Schließlich gelten Hunde ja als Teil der Ladung, die auch gesichert werden muss. Mehr über die richtige Hundebox.

Es gibt leider Hunde und Katzen, die sich bei aller Geduld nicht daran gewöhnen werden, Auto zu fahren. Hier sollte man die Fahrten dann auf ein Mindestmaß beschränken.

Bei längeren Autofahrten sollte man übrigens immer genug Wasser mit führen und darauf achten, dass der Hund regelmäßig Bewegung erhält. Siehe auch Hunde im Sommer Hier gilt insbesondere in fremder Umgebung: Gut anleinen!

Cool-Pack fürs Auto

Für Hunde und auch alle anderen Insassen ein erfrischender Genuss, eine wirksame Methode, um für Abkühlung im Auto zu sorgen, vor allem wenn keine Klimaanlage vorhanden ist.
Am Tag vor der Autofahrt mit dem Hund ein nasses Handtuch in Alufolie einwickeln und in das Gefrierfach legen. Wenn keins vorhanden ist, ein Kühlschrank ist zwar nicht so wirkungsvoll, aber besser als nichts. Aber vielleicht hilft ja ein Nachbar aus?

Vor Antritt der Fahrt das Alupäckchen, das Cool-Pack, mit dem tiefgefrorenen Handtuch in der Kühltasche deponieren und bei Bedarf dann im Auto entpacken. Am Anfang ist es natürlich noch knüppelhart, aber nach so einer oder zwei Stunden Fahrt, sollte ein eiskaltes, nasses Handtuch zum vorschein kommen. Damit im Auto herumwedeln, dies sollte die Lufttemperatur bereits zum sinken bringen. Mit dem kalten Handtuch dann den Hund kühlen (besonders den Kopf) und zum spielen geben. Die spürbare Wirkung sollte eine halbe bis dreiviertel Stunde anhalten, je nach Umgebungstemperatur.

Damit läßt sich natürlich auch ein aufgeheizter Raum etwas abkühlen. Vielleicht auch eine gute Idee, im Hochsommer, wenn man keine Klimaanlage im Haus hat. Um einen Raum etwas abzukühlen, hilft auch der Trick mit dem eisgekühlten Bettlaken.

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