Hund schlägt sich vier Monate alleine auf Insel durch
Vier Monate ist es her, dass die Hündin Sophie Tucker über Bord eines Segelbootes ging und seitdem von ihren Besitzern für tot gehalten wurde. Das Paar und der Hund waren auf einem Segelturn in Richtung Scawfeld Island, als das Unglück geschah. Als man bemerkt habe, dass der Hund über Bord gegangen war, habe man die Stelle abgesucht, aber bei schlechter Sicht die Suche ergebnislos abbrechen müssen.
Nun gab es die glückliche Wiedervereinigung zwischen Sophie Tucker, einem Blue Heeler (Australian Cattle Dog), und ihren Besitzern, denn die Hündin überlebte vier Monate auf sich alleine gestellt auf einer Insel vor Australien. Zehn Kilometer entfernt von der Stelle, wo sie über Bord ging, wurde sie auf der Insel St. Bees von Rangern gefunden. Über Umwege erfuhren die Besitzer vom Fund ihres vierjährigen Hundes und der glücklichen Wiedervereinigung stand nichts mehr im Wege.
Sophie Tucker war wohl nicht nur auf St. Bees unterwegs, auch auf der Nachbarinsel Keswick war die Hundedame gesehen worden. Um zu überleben ernährte sich der Hüttehund offenbar von Ziegen, mehrere Jungtiere fielen der Hündin wohl zum Opfer. Und auch Koalas sollen auf ihrem Speiseplan gestanden haben.
Damit ist nun wieder Schluss. Bei Frauchen gibt es wohl wieder Hundekekse. Die Robinsonade hat Sophie Tucker jedenfalls nicht geschadet. Und das ein Haushund vier Monate alleine in der Wildnis überlebt, wird wohl nicht nur Tierexperten verwundern.
Sophie Tucker
Die Hundedame wurde nach Sophie Tucker, einer US-amerikanischen Komödiantin und Sängerin benannt. Sie war russischer Herkunft und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine der erfolgreichsten Entertainer in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Hund schlägt sich vier Monate alleine auf Insel durch; Geschrieben am 9.4.2009
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