Brigitte Bardot kämpft für Hunde
Brigitte Bardot ist wohl die bekannteste französische Tierschützerin und nun macht sich die Ex-Diva für streunende Hunde in Pristina stark. Brigitte Bardot protestierte in einem Brief an den Bürgermeister gegen die Pläne, mit dem Gewehr Jagd auf die Straßenhunde in Pristina, die Hautstadt der südserbischen Provinz Kosovo, zu machen. Für Brigitte Bardot ist der Plan, so den streunenden Hunden Herr zu werden, eine Rückkehr zur Barbarbei. Ihr Vorschlag lautet, die Hunde sterilisieren zu lassen. Pristina will mit Hilfe von professionellen Jägern die Zahl der Straßenhunde reduzieren. Es ist nicht die erste Stadt im Kosovo, die sich nicht anders zu helfen weiter. In Mitrovica wird bereits mit dem Gewehr Jagd auf Hunde gemacht.
Brigitte Bardot wurde am 28. September 1934 in Paris geboren und machte als Filmschauspielerin und Sängerin Karriere. Ihren Durchbruch schaffte sie 1956 mit dem Film … und ewig lockt das Weib. Der Film war auch in den USA ein großer Erfolg, er begründete den Mythos Brigitte Badot. In den 70er Jahren zog sich Brigitte Bardot aus dem Filmgeschäft zurück. Ihr letzter Film war Don Juan 73. Eine Zeitlang machte sie Schlagzeilen, im Rahmen ihrer Tätigkeit als Tierschützerin. So machte sie auf umfang und Methoden der Robbenjagd aufmerksam und verbrannte Pelze bei einer Demonstration in Paris. Allerdings fällt sie in Frankreich immer wieder mit stark verletzenden Äußerungen gegen Muslime, Einwanderer, Homosexuelle und Arbeitslose auf, so stand sie in Frankreich auch bereits mehrfach wegen der Anstiftung zum Rassenhass vor Gericht.
Brigitte Bardot kämpft für Hunde; Geschrieben am 18.4.2007
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